Hypnose - Abtauchen in die Parallelwelt

Aktualisiert: Okt 5



Die Welt der Hypnose: vieles ist noch unerforscht, unverstanden, mysteriös und geheimnisvoll. Hypnose fasziniert, erscheint magisch, kann aber auch abschrecken und gruselig wirken.

Doch eines ist sicher, Hypnose kann uns helfen. Sie kann es ermöglichen, ganz tief in uns hinein zu schauen, zu entspannen, mögliche Blockaden und Glaubenssätze zu lösen.


Hast Du das Interview mit Hedda schon gesehen? In dem Gespräch erfährst Du vieles über die verschiedenen Arten von Hypnose, wie sie auf Dich wirken kann und bei welchen Symptomen oder Problemen es hilfreich sein kann, sich hypnotisieren zu lassen. [Text geht weiter unter dem Video]



Was ist Hypnose eigentlich?


Wir kennen alle vorrangig die “Show-Hypnose”, die die man mal im Fernsehen oder auch live auf der Bühne gesehen hat. Hypnose-Coaching und Hypnose-Therapie unterscheiden sich aber sehr davon. Beim Hypnose-Coaching geht es nicht darum, spannende oder sensationelle Effekte herzustellen, sondern es geht darum, Prozesse zu unterstützen. Hedda vergleicht Hypnose mit einem Schnellkochtopf “Hypnose ist das Setting und die Frage ist, was tue ich rein? Zunächst gibt es die Induktion, das ist die Hypnose-Einleitung, in der ich Wert auf Entspannung, das Ankommen und das Spüren lege. Danach kann man Ideen und kreative Bilder einfließen lassen. Hypnose arbeitet hauptsächlich mit Bildern und Emotionen.”



Welche Themen/Prozesse kann man mit Hypnose bearbeiten?


Es gibt sehr vieles, das mit Hypnose machbar ist, sowohl körperlich als auch psychisch. In Jena z.B. werden Gehirnoperationen unter Hypnose vorgenommen, manche Zahnärzt*innen nutzen Hypnose anstatt der üblichen Betäubung. Was zum Vorteil hat, dass die Nebenwirkungen der Narkose wegfallen.

Vortragsangst, Redeangst, Schwierigkeiten zu sich zu stehen sind nur einige Beispiele an Themen, die man mit Hypnose bearbeiten kann.

Auch auf der therapeutischen Ebene existieren viele Interventionsmöglichkeiten wie z.B. bei Depressionen, Angststörungen. Essstörungen oder Allergien.

Bei jedem Thema ist es jedoch wichtig zu beobachten und nachzuforschen, wo das Problem eigentlich herkommt, wo genau der Ursprung liegt.



Was muss bei Hypnose beachtet werden?


Damit eine Hypnose unter den besten Konditionen ablaufen kann und alle Beteiligten sich wohl und gut aufgehoben fühlen, gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Es ist von großer Bedeutung, ein sicheres Setting zu schaffen. Ebenso ist der zwischenmenschliche Aspekt und die Chemie zwischen der Person, die hypnotisiert und der, die hypnotisiert wird, ganz wichtig. Es sollte eine Vertrauensbasis bestehen.

Die Person, die hypnotisiert wird, muss bereit dazu sein und sich auf die Hypnose einlassen.

Entscheidend kann auch sein, wie sehr die Person schon in Kontakt mit ihrem Unterbewusstsein ist oder nicht. Für jemanden, der*die schon Erfahrung mit Meditation hat, kann es unter Umständen einfacher sein, hypnotisiert zu werden.



Kann jeder Mensch hypnotisiert werden?


Prinzipiell können wir alle hypnotisiert werden, es gibt durchaus Menschen, bei denen es schwerer ist oder bei denen man den Eindruck haben könnte, sie seien nicht hypnotisierbar. Gleichzeitig ist Hypnotisierbarkeit nichts festes. Der Erfolg einer Hypnose kann von sehr vielen Faktoren abhängen.


Es ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht empfehlenswert jemanden zu hypnotisieren, der*die von Schizophrenie betroffen ist oder, der*die eine starke posttraumatische Belastungsstörungen hat.


Wie bereitet man sich am besten auf eine Hypnose vor, wenn man es ausprobieren möchte? Hedda empfiehlt nach Möglichkeit, vor einer Hypnose, auf Kaffee zu verzichten und nicht allzu müde sein. Es kann passieren, dass man bei der Hypnose einschläft und sich danach nicht gut oder gar nicht an das erinnern kann, was gesagt wurde.

Ihre erste Audio-Hypnose musste Hedda drei Mal anhören, bevor sie wusste was währenddessen eigentlich gesagt wurde. Man sollte sich aber prinzipiell einfach keinen allzu großen Druck machen. Eine Hypnose sollte schön und angenehm sein und etwas, das man genießen kann. Vorab sollte man versuchen herauszufinden, ob man sich bei der Person wohlfühlt und, ob der Hypnose-Stil der hypnotisierenden Person zu einem passt. Man sollte gucken, ob die Person auflösend arbeitet und an den Ursprung des zu bearbeitenden Themas herangeht. Es ist nachhaltiger, sinnvoller und weniger gefährlich wenn man an den Ursprung jedes Problems geht.




Über Hedda:


Hedda Heß arbeitet seit 6 Jahren als Hypnose-Coach in Berlin und seit 1,5 Jahren online über die Welt verteilt.


Bereits seit 2013 arbeitet sie im Team von Hypnos®-Zentrum und wurde dort 2015 als Hypnose-Coach und Hypnosetherapeutin nach der Hypnos®-Methode zertifiziert.



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